Das Schloss

Zwischen Kapfenberg und Mariazell befindet sich das wenig bekannte Schloss Thörl. Einst eine als „Toer/Törlein in der Aynoed“ bezeichnete Straßensperre (1345 urkundlich nachgewiesen), diente es in den folgenden Jahrhunderten (etwa 1450 – 1888) diversen Gewerken (Familien Pögel von Reifenstein, Gasteiger von Lorberau, und Ignaz Fürst, um hier nur einige zu nennen) als Sitz und ist heute ein respektables Schloss.

Im Zeitraum des Eigentums der Gewerkenfamilien fanden mehrere Um- und Ausbauphasen statt, bei denen jedoch stets die Bausubstanz erhalten blieb. Diese verliehen dem Schloss sein bis heute erhaltenes charakteristisches Aussehen.

1980 wurde die mittlerweile herabgekommene Anlage von Karl Hempel-Hubersting, dem Ur-Ur Enkel von Ignaz Fürst, umfassend revitalisiert. Dies umfasste die gesamte bauliche Anlage einschließlich der beiden Wehrtürme und den durch die Verlegung der Bundesstraße neugestalteten Park. Ebenso wurde 2009 die Barbarakapelle durch Karl Hempel-Hubersting vollständig restauriert.

Schloss Thörl
Schloss Thörl
Schloss Thörl
Schloss Thörl